Wer sind wir?

Die Jugendfeuerwehr Mannheim wurde 1976 gegründet und hat rund 250 Mitglieder in den Kinder- und Jugendgruppen. Betreut werden die Kinder von Ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen, welche sich in regelmäßigen Abständen weiterbilden.


Kindergruppe

Die Löschlöwen, wie die Kindergruppen in Mannheim auch genannt wird, haben vier Gruppen verteilt auf drei Standorte. Die Gründung im Jahre 2018 wurde von den Lionsclubs, aus Mannheim, im Rahmen des 100-jährigen Bestehens unterstützt. Die Kindergruppe richtet sich an Alle im Alter von 6 bis 10 Jahren.

Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr Mannheim besteht aus insgesamt 8 Jugendgruppen die auf 7 Standorte verteilt sind. Jede Jugendgruppe hat im Schnitt 10 bis 40 Jungen und Mädchen. Alle im Alter von 10 bis 18 Jahren.


Stadtjugendleitung

Die Stadtjugendleitung der Jugendfeuerwehr Mannheim ist auf der Hauptfeuerwache angesiedelt und hat die Aufgabe sämtliche Belange der Jugendfeuerwehr und der Kindergruppe vor der Amtsleitung und den Kommandanten zu vertreten und Fragen in diesem Fachgebiet zu beantworten. Sie ist auch Schnittstelle zwischen der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg sowie des Stadtjugendrings und der Jugendfeuerwehr Mannheim.

Weiter werden Lehrgänge und Seminare von der Stadtjugendleitung organisiert und durchgeführt.

Förderverein

Im Jahre 2018 haben wir einen Förderverein gegründet. Dieser ist auch auf der Hauptfeuerwache angesiedelt und hat die Aufgabe die Jugendfeuerwehr mit Beschaffungen und Förderungen zu unterstützen.


Neuigkeiten:

Es hat gefunkt!

Wie jeder weiß, sind Löwen sehr mutig – besonders natürlich Löschlöwen!
So kam es, dass am 04.06.2022 die Rheinauer Löschlöwen als erste Kindergruppe der Feuerwehr von Mannheim zur Kinderfunkenprüfung antraten. Unsere vier Sechs- bis Siebenjährigen wollten dabei den gelben Funken erringen, die vier Acht- bis Zehnjährigen den roten Funken.
Im Vorfeld hatten die Löschlöwen schon wochenlang fleißig geübt, und weil sie so in Fahrt waren, hatten ihnen die Übungsleiter gar nicht verraten, dass dies der Tag der Prüfung war.

Um elf Uhr ging es nach dem obligatorischen Corona-Test gleich hochkonzentriert los, denn vor uns lag ein ereignisreicher Tag mit viel Spaß im Gepäck.
Es gab viele verschiedene Stationen zu entdecken.
Ein klarer Favorit war die technische Aufgabe, denn hier musste eine Wasserversorgung mit der Kübelspritze aufgebaut werden, um mit dem Wasserstrahl Dosen von einer Bank zu schießen. Abwechselnd wurde dabei „gelöscht“ und wie wild gepumpt, wobei der ein oder andere überraschend nass wurde. Die Kübelspritze war wohl undicht! Oder?
Kuppeln gehörte ebenso zum Programm wie Geschicklichkeitsübungen. Habt ihr schon mal mit Feuerwehrhandschuhen eine Mutter auf eine Schraube gedreht? Das ist gar nicht so einfach, erst recht nicht auf Zeit!
Selbstverständlich ist Teamwork für unsere angehenden Feuerwehr-Profis besonders wichtig. Um das unter Beweis zu stellen, mussten die Großen zu zweit mit Verteiler, Schlauch und Strahlrohr den Aufbau auf einem Foto genau nachbilden, was ganz schön knifflig war und gute Kommunikation erforderte. In der gesamten Gruppe galt es dann mit allen, einen, später sogar zwei Hula-Hoop-Reifen gleichzeitig im Kreis weiterzugeben, ohne die Hände der anderen loszulassen. Wie das gehen soll fragt ihr euch? Tja, da muss man sich schon gegenseitig dabei helfen, durch die Reifen zu klettern. Aber das schafften unsere Löschlöwen (und Übungsleiter!) in einem Rekordtempo.

An anderer Stelle musste einem Patienten dringend Erste Hilfe geleistet werden. Ein riesengroßer Teddybär war verunfallt und sollte deshalb im Tragetuch durch einen Slalom-Parcours transportiert werden. Anschließend bekam er einen Kopfverband angelegt. Damit auch jeder mal zeigen konnte, was er kann, wurden auch die anderen Kinder und Betreuer mit Verbänden und Fingerkuppenpflastern bandagiert.

Auch das Wissen der Löschlöwen war auf verschiedene Weise gefordert. Welche Materialien brennen, welche nicht? Welche Gegenstände schwimmen, welche nicht?
Wie man einen Notruf absetzt, wussten die Kinder durch viele Übungen ebenfalls aus dem Effeff. Was nach dem Anruf in der Leitstelle alles bei der Feuerwehr passiert, bis sie am Einsatzort eintrifft, konnten sie genau erklären, indem sie Bilder in die richtige Reihenfolge brachten.
Natürlich war es ein Leichtes für die Kinder zu benennen, was zur persönlichen Schutzausrüstung eines Feuerwehrmanns gehört – und auch was nicht, z.B. Flip Flops oder kurze Hosen.

Ein Glück, dass für eine ordentliche Pausenverpflegung mit Getränken, Wassermelone und Muffins gesorgt war!

Sport gehörte ebenso zum Programm: Wer kann einen großen gelben Gummistiefel am weitesten werfen? Das hat solchen Spaß gemacht, dass sogar die Eltern und die Aktiven der Einsatzmannschaft mitgemacht haben. Wer da wohl den Stiefel in den Zaun geworfen hat? Darüber schweigen wir lieber…
Zum Schluss um 14 Uhr, als die Eltern dabei waren, kam die große Überraschung: die Verleihung der Funken Abzeichen und der Urkunden. Da gab es einige erstaunte Gesichter – der tolle Feuerwehrtag war eine Prüfung gewesen?! Na sowas!
Nach viel Applaus und zahlreichen Fotos gab es am Ende noch einen kleinen Wehmutstropfen, denn an dieser Stelle mussten wir uns von unseren vier „Großen“ verabschieden. Sie werden nun in die Jugendfeuerwehr wechseln.
Unsere mutigen Löschlöwen jedoch machen weiter, denn bei ihnen hat es „gefunkt“: Wer den gelben Funken bestanden hat, will sich schließlich bald schon den roten Funken holen!

Kreativ-Workshop auf Feuerwehr-Art

Am Samstag, 01.10.2022 fand eine etwas andere Gruppenstunde für die Löschlöwen sowie der Jugendgruppe der Abteilung Rheinau statt.
Ein kreativer Workshop wurde von der Kindergruppenleiterin, den Jugendwarten und ihren Jugendbetreuern geplant und durchgeführt. Ein ganzer Tag bei der Feuerwehr mit einer bunten Auswahl an Angeboten. Am Ende des Tages konnten sich die Werke sehen lassen. Eine Regenprassel, ein Insektenhotel, heißer Draht und Werke aus Holz von der Drechselmaschine konnten voller Stolz den Eltern präsentiert werden.  

Neue Landesjugendsprecher gewählt

Bei dem heutigem Kreisjugendfeuerwehrwartseminar wurden auch die neuen Landesjugendsprecher gewählt.

Hiermit beglückwünschen wir Simon Reichel, unseren Stadtjugendsprecher, zu seinem neuem Amt als Landesjugendsprecher. Wir freuen uns auf die Erfahrungen der er auch bei uns in der Stadt und bei uns einbringen wird.

Kinderspektakel 2022

Heute sind wir, von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, beim Kinderspektakel im Luisenpark.

Was haben wir dabei?

  • Die Hüpfburg – Feuerwehr Riesenrutsche
  • Unseren Fotostand – Mache ein Bild von dir als echter Feuerwehrmann
  • Unseren Feuertrainer – Lösche doch selbst ein Feuer
  • Fahrzeugshow – wir stellen ein Löschfahrzeug genauer vor

Kommt vorbei und besucht uns.

Hier ein Bild von vergangenen Jahren.

(Jugend-) Feuerwehr bewässert Bäume

Da es dieses Jahr, wie wir alle wissen, wieder sehr heiß war, wurde die Feuerwehr Mannheim auch wie in den letzten Jahren von der Stadt angefragt die Grünanlagen zu bewässern. Natürlich war auch die Jugendfeuerwehr mit dabei. Die Grundsätzliche Aufgabe war im ganzen Stadtgebiet vorgegebene Orte abzufahren und mit unseren Löschfahrzeugen die Büsche, Bäume, Pflanzen und auch Wiesen zu bewässern. Dabei klappte die Zusammenarbeit zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr hervorragend. Da es das ganze Stadtgebiet betraf waren so gut wie alle Abteilungen bei den Gießarbeiten dabei. Aufgrund der Sommerferien haben wir auch immer genug Jugendliche zusammenbekommen und es hat jedem sehr viel Spaß bereitet.

Hier geht es zur Pressemeldung der Stadt Mannheim: https://www.mannheim.de/de/nachrichten/freiwillige-feuerwehr-unterstuetzt-beim-bewaessern

Tagdienstübung der JF Nord am 06.08.2022

Am Samstag, den 06.08.2022 war es nach langer Zwangspause durch Corona endlich soweit! Wir durften wieder eine der beliebten Tagdienstübungen durchführen. Um 08:00 Uhr war Dienstbeginn mit dem obligatorischen Schnelltest. Nachdem alle Tests negativ waren, wurde die Fahrzeugeinteilung bekannt gegeben und wir führten die Fahrzeugübernahme durch.

Direkt nach dem anschließenden gemeinsamen Frühstück, bei dem wir uns für den bevorstehenden Tag stärken konnten, ging die Alarmbeleuchtung an und es hieß:
„Einsatz für die Jugendfeuerwehr der Abteilung Nord. Es rücken ab: TLF16 und LF16TS, Kirschgartshausen, Böschungsbrand am Rhein in Höhe Nato-Rampe“. Vor Ort übernahm die Mannschaft des TLF16 sofort die Bekämpfung des Böschungsbrandes (für die Übung kenntlich gemacht durch Pylonen). Die Mannschaft des LF 16-TS baute die Wasserentnahme aus dem Rhein mit Saugschläuchen auf. Danach unterstützten der Angriffstrupp am 3. Rohr bei der Brandbekämpfung.

Nach Einsatzende ging es, nach kurzem Zwischenstopp am Hydranten, für uns zurück auf die Wache. Dort freuten wir uns über die Pizza die auf uns wartete. Nach dem Essen zog es einige von uns zu einer Runde Billard an den Billardtisch. Leider konnten wir die Runde Billard nicht zu Ende spielen, denn es kam eine weitere Alarmierung.

Diesmal wurden wir zu einem Brand in einem Bunker gerufen. Dort eingetroffen sahen wir bereits Rauch (Disconebel) aus dem Eingang kommen und es stellte sich heraus, dass noch 2 Personen im Gebäude sein müssen. 2 Trupps wurden sofort zu Menschenrettung vorgeschickt. Die beiden Vermissten konnten trotz der unübersichtlichen Räumlichkeiten schnell gefunden werden und der (simulierte) Brand wurde gelöscht. Abschließend wurde das Gebäude gelüftet. Wieder zurück auf der Wache wurden die Fahrzeuge gereinigt und neu bestückt. Nach der nachgeholten Billiardrunde und einem Stück Kuchen, kam ein weiterer Alarm für uns. Diesmal ging es im Rahmen einer Amtshilfe zum Bäume bewässern im Stempelpark in Käfertal.

Baumbewässerung im Stempelpark

Das sollte der letzte Einsatz für diesen Tag gewesen sein. Nach getaner Arbeit gab es zur Abkühlung bei der Hitze noch für jeden ein Eis bei dem wir die Übung gemeinsam ausklingen ließen. Wir hatten an diesem Tag gemeinsam viel Spaß und hoffen natürlich, dass wir im nächsten Jahr wieder eine solche Übung durchführen dürfen!


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